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Stürmisches Debut auf der Challenge Tour

349348-13ge-chalBei seinem Debut in der zweithöchsten europäischen Golftour, der Challenge Tour, im irischen Golfresort Mount Wolseley südlich von Dublin zeigte sich der Wettergott von seiner unangenehmsten Seite. Der ausgezeichnete Golfcourse und das dazugehörige Golfresort waren für die Challenge Tour eine durchaus angemessene Location. Doch wenn das Wetter so gar nicht mitspielt, ist auch der sportliche Verlauf arg dem Glück und Pech ausgeliefert.
So hatte Max bei seinen Startzeiten nicht unbedingt das große Los gezogen, denn Dauerregen und Windböen mit bis zu sechzig Kilometer pro Stunde waren die ständigen Begleiter auf seinen beiden Runden. Viele der Golfbälle verblies der Wind und der eine oder andere Schlag wurde mehr oder weniger stark abgetrieben. Damit wurde das Spiel auch für die Profis unberechenbar beeinflusst. Debutant Max machte seine Sache am ersten Tag bis zur sechzehnten Bahn wirklich gut, kassierte dann aber drei unglückliche Bogeys auf den Schlussbahnen. Mit einer Drei über Par landete er auf Platz 95 des mit 156 Teilnehmern voll besetzten Feldes.
Nur wenigen Spielern gelangen bei diesen Wetterbedingungen Runden unter Par und auch einige der Top Leute der Challenge Tour lagen nach Tag eins im ungewohnt hohen Plusbereich.
Am nächsten Spieltag startete Max in der Frühe und das schlechte Wetter blieb ihm treu. Die andere Hälfte des Spielerfeldes, die nachmittags aufteete, bekam zusehends besseres Wetter. Auch auf seiner zweiten Runde zeigte Max kein schlechtes Golf,
hatte aber wieder mit den widrigen Umständen zu kämpfen, die dem Zufall Tür und Tor öffneten. Mit vier über Par kam er völlig durchnässt ins Clubhaus zurück und die Aussichten auf den Cut waren nicht gut, obwohl er mit seinem Ergebnis bis auf den 83. Platz vorrückte.
Letztendlich kamen die besten sechzig Spieler weiter und Max verpasste den Cut um zwei Schläge. Neben Max waren noch zehn weitere deutsche Golfprofis am Start, von denen nur zwei den Cut schafften. Trotzdem gelang einem der zwei verbliebenen Deutschen Großes, denn Bernd Ritthammer ging als strahlender Sieger dieses irischen Challenge Tour Events vom Platz.

Aufs Treppchen gespielt

Zeitungsbericht: Erschienen in der Heidenheimer Zeitung (20.08.2016), Schwäbischen Post (21.08.2016) und der Augsburger Allgemeinen/Rieser Nachrichten (20.08.2016)

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Beim letzten Turnier der Pro Golf Tour, dem Preis des Hardenberg, nahe der niedersächsischen Stadt Göttingen gelang dem Hochstatter Golfprofi Max Eichmeier als Drittplatzierter der Sprung aufs Treppchen.
Kontinuierlich arbeitete er sich von Spieltag zu Spieltag nach vorne und schob sich am Finaltag mit seiner besten Runde, einer vier unter Par, auf den dritten Rang vor. Ende September werden dann im Castanea Resort in Lüneburg zum Finale der Pro Golf Tour die besten 72 Spieler eingeladen, zu denen auch Max Eichmeier zählt, der zur Zeit unter den fünfzig besten mit gerade mal acht Einsätzen rangiert.
Doch zurück zum Preis des Hardenberg, der auf dem selektiven Course des Hardenberg Golf Clubs ausgetragen wurde. An den ersten beiden Turniertagen herrschte windiges, mit vereinzelten Schauern durchwachsenes Wetter, das die Scores des hochkarätigen Teilnehmerfeldes von rund 130 Akteuren um Par 72 einpendeln ließ.
Max war mit seiner Runde hinsichtlich seines langen Spiels durchaus zufrieden, haderte aber mit seiner Putt-Leistung. So lag er nach Tag eins mit einer 74 auf Platz 35 des Klassements, bedrohlich nahe an der Cut-Linie, die nach dem ersten Tag bei drei über Par gezogen wurde.
Am zweiten Turniertag lief es für den Hochstatter dann besser, alle Spielfaktoren, einschließlich des Puttens hatte er gut im Griff und konnte mit zwei Schlägen unter Platzstandard seine Runde abschließen. Dass hieß, er hatte sich deutlich in Richtung Top Ten gearbeitet und platzierte sich am Ende des Tages auf dem elften Rang. Der Abstand zu den Medaillenrängen war aber schon groß und so musste ihm am Finaltag eine wirklich gute Runde gelingen um ganz vorne noch mitmischen zu können.
Der dritte Spieltag war eines Finales vom Wetter her durchaus würdig, denn Kaiserwetter mit Sonne pur und Temperaturen von fast 30 Grad boten ideale Golfbedingungen. Als Folge stieg auch die Leistungskurve der verbliebenen vierzig besten Golfer des Turniers an. Der junge Golfer vom GC Hochstatt wirkte an dieser Steigerung kräftig mit und kam mit dem zweitbesten Tagesergebnis ins Clubhaus zurück, obwohl ihm sein letzter Birdie-Putt an der achtzehnten Bahn noch unglücklich ausgelippt war.
Trotzdem trug die ausgezeichnete vier unter Par Runde dazu bei, dass Max acht Plätze übersprang und vier Flights vor Schluss die Führung im Clubhaus übernahm.
Buchstäblich mit dem letzten Flight kamen dann die beiden Führenden mit sieben und fünf unter Par von der achtzehnten Bahn und beendeten das Turnier. Max Eichmeier fuhr als dritter sein bisher bestes Saisonergebnis ein.

Steigerung von Tag zu Tag39487-boch-16

Die Sparkassen Open 2016 der ProGolfTour wurden wie im letzten Jahr im Golfclub Bochum ausgetragen. Vom 14. bis 16. Juni wurden wie bei allen ProGolfTour-Turnieren wieder 30.000 Euro Gesamtpreisgeld ausgespielt. Wie zu erwarten, waren wieder eine ordentliche Anzahl starker Spieler (knapp 130 Teilnehmer) am Start und wollten mir die Siegprämie von 5000 Euro streitig machen.
Obwohl meine Vorbereitung hervorragend verlief und ich am ProAm-Tag eine lustige Truppe aus drei Bochumer Amateuren auf der Runde dabei hatte, war die Chance auf einen Sieg nach Turniertag Eins in weite Ferne gerückt. Mit einer schwachen 75 (+3) startete ich – auf dem relativen leichten Platz mit vielen Birdie-Chancen – mehr als bescheiden in das Turnier. Folglich sah ich mich auf Platz 80 weit abgeschlagen und musste an Tag Zwei mächtig nachlegen um überhaupt zu „cutten“. Gesagt, getan! Gott sei dank lief es an Tag zwei besser und ich konnte mit einer 67 (-5) den Cut gerade noch so machen. Puh! 😉 An Tag drei stand nun Angriff an, denn um noch nach vorne zu kommen musste ein gutes Ergebnis her. 65! Eine sieben unter Par stand am Finaltag auf der Scorekarte. Yes! Endlich hatte ich mich von Tag zu Tag steigern können und noch auf den geteilten 18.ten-Platz „vorgeschossen“.

Mäßige Bilanz in Österreich38473948_adamstal-2016

Es fing ausgezeichnet an im österreichischen Haugschlag, als ich nach zwei Runden im vorletzten Flight als Vierter die Finalrunde startete. Doch dann lief gar nichts mehr zusammen und mit einer katastrophalen 79 fiel ich über dreißig Plätze zurück auf den 35. Rang. In der ersten Runde konnte ich mit einer sechs unter Par gutes Golf zeigen und auch am zweiten Spieltag war ich mit meiner drei unter Par-Runde mehr als zufrieden. Bis heute kann ich mir keinen Reim darauf machen, wie mir eine so desolate Runde passieren konnte.
Dann gings nach Adamstal, wo ich die letzten Jahre immer ordentliche Turniere zustande gebracht hatte. Es lief auch in der ersten Runde anfangs ganz gut, als mir auf der vierten Bahn ein Eagle gelang. Leider handelte ich mir dann noch ein Bogey und ein Doppelbogey ein, lag aber vor der vierzehn mit eins über Par noch recht passabel im Rennen. Doch dann bekam ich massive Kreislaufprobleme – wahrscheinlich wegen der Schwüle und der Herumkraxelei auf diesem extremen Golfcourse – und ich verlor die Kontrolle über mein Spiel. Auf den folgenden fünf Löchern spielte ich sechs über Par und lag am Ende des Tages mit sieben über abgeschlagen im letzten Drittel des Teilnehmerfeldes. Ich zog dann am nächsten Spieltag meinen Start zurück und reiste nach Hause.
Wieder gut hergestellt machte ich mich drei Tage später auf den Weg nach St. Pölten zum dritten Turnier des Austria Swings. Nach dem verpassten Cut im letzten Jahr auf dem Course von St. Pölten wollte ich es natürlich heuer besser machen, was mir auch mit einer sieben unter Par recht eindrucksvoll gelang und ich mich mit dem zweit-besten Tagesergebnis belohnte.
Mit gestärktem Selbstvertrauen stieg ich in die zweite Runde ein und spielte auch ganz ordentliches Golf, brachte aber keinen richtig guten Score zustande. Eine Par-Runde war definitiv zu wenig und ich fiel auf den achten Rang zurück.
In der Finalrunde wollte ich es besser machen, da die Stockerl-Plätze noch in Reichweite waren. Doch es war wieder wie verhext, es lief abermals nichts richtig zusammen und mit einer weiteren Par-Runde fiel ich nochmals deutlich im Gesamtklassement zurück auf den 22. Rang.23984739857-adamstal-2016

Es läuft wieder besser394348_training-hoch16

Das BB Masters, Deutschlands höchstdotiertes ProAm, war ein tolles Event und hat Riesenspaß gemacht. Mein Golf, vor allem am letzten Turniertag dagegen hat mich nicht begeistert, denn ich blieb deutlich hinter meinen Erwartungen mit meinem 23. Platz. In den ersten beiden Runden gelangen mir gute Schläge und ich konnte mein Spiel noch einigermaßen zusammenhalten und leistete mir schlechtesten falls ein Bogey. Doch in der Schlussrunde fing ich mir gleich zwei Doppelbogeys ein und die Birdies wollten partout nicht fallen, was sich auch in meiner mäßigen Putt- Statistik niederschlug, die über 30 Putts lag.
Die letzten Wochen habe ich ziemlich intensiv trainiert, an meinen Schlägern die Griffe optimiert und auf dem Course vor allem die Schläge aufs Green verbessert. Ich glaube, dass ich auf dem Austria Swing wieder an meine gute Form vom letzten Jahr anknüpfen kann.
Zuerst spielen wir auf dem Meisterschaftscourse vom Golfresort Haugschlag, der mit zu den besten Plätzen der ganzen Progolf Tour zählt. Auch Adamstal, was im Anschluss daran gespielt wird ist ein Top Golfcourse. Der Golfplatz von St. Pölten dagegen ist eher Durchschnitt.
Bitte, haltet mir die Daumen und verfolgt das Livescoring, wenn ich am Mittwoch, dem 18. Mai in die Pro Golf Tour 2016 starte.

Wie geht’s weiter in 2016

Vorgesehen im Saisonplan waren Ende April bis Anfang Mai drei Turniere auf der Ecco Tour, doch dann flatterte eine Einladung zur Teilnahme am BB Masters herein. Das BB Masters ist das höchst dotierte deutsche ProAm mit einem Gesamtpreisgeld von hunderttausend Euro. Vierzig eingeladene Profis mit hundertzwanzig Amateuren kämpfen an drei Turniertagen, vom 29. April bis 1. Mai im Berliner Golfclub Motzen um Platz und Geld. Für alles ist in diesem Turnier gesorgt, von der Übernachtung im Hilton Berlin, von einem von BMW organisierten Shuttleservice, von einem Get-Together, einer Players Night und einem Galadiner, von einer Players Area und Players Longue, bis hin zu einem tollen Golfplatz wie bei einem richtigen Profiturnier auf der European Tour.
Ich freue mich darauf und lass‘ mich aber von dem ganzen Drum-Herum nicht groß beeindrucken; das, was auf dem Golfplatz passiert, ist entscheidend.
Dann wurde Mitte März von der Pro Golf Tour ein weiteres Turnier eingeschoben: Im tschechischen Leberec unweit von Bautzen und Berlin findet im Anschluss an das BB Masters vom 4. bis zum 6. Mai der Ypsilon Cup auf einem Top-Course statt.
Eine gute Woche später, vom 18. bis 30. Mai, geht’s dann zu den drei österreichischen Turnieren der Pro Golf Tour nach Haugschlag, Adamstal und St. Pölten weiter. Die Deutschland-Turniere der Pro Golf Tour beginnen am 12. Juni traditionell mit der Ceevee Leather Open im Golfclub Glashofen Neusass.
Nach etwa drei Jahren habe ich mir ein neues Schlägerequippement zugelegt, wieder von der Marke Titleist. Bei den Eisen bin ich auf die AP 2 umgestiegen, die auch bei Tourspielern sehr beliebt sind, da sie mehr Konstanz generieren. Dazu spiele ich den neuen Driver 915 D2 ebenfalls von Titleist. Bei den Bällen gibt es auch eine Änderung und zwar bevorzuge ich mittlerweile den Titleist ProV1 ohne das x, da ich mit diesem Ball um das Grün und auf dem Grün mehr Gefühl entwickeln kann.

 

 

Zeitungsbericht: Erschienen in der Augsburger Allgemeinen am 29. Januar 2016

Kein schlechter Auftakt 2016
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Von Walter Eichmeier

Dreimal unter den Top-Fünfzehn – 11., 13. sowie 15. Platz – und einmal der 22. Platz ist eine sehenswerte Bilanz des Turnierauftaktes in die neue Saison 2016 auf der Algarve Winter Tour, die dieses Jahr mit hohen Teilnehmerzahlen und vielen Challenge und European Tour Spielern, vorwiegend von den Britischen Inseln, aus Portugal und Spanien aufwartete.
Vier Turniere bestritt Max an der Südküste Portugals auf den Golfplätzen Penina, Boavista, Palmares und O’Connor, die sich allesamt in gutem bis hervorragendem Zustand präsentierten. Auch der Wettergott zeigte sich den Spielern gegenüber von seiner besten Seite und bescherte ihnen richtig tolle Bedingungen. Max leistete sich keine Runde schlechter als zwei über Par und lag bei fünf seiner neun Turnierrunden unter Par.
Die besten Runden gelangen ihm auf Boavista mit vier unter und auf O’Connor mit zwei unter Par. Er spielte in den knapp vierzehn Tagen seines Aufenthaltes an der Algarve ganze 13 Golfrunden, wenn man die Proberunden mitrechnet.
Da er sich in den nächsten Wochen wieder vermehrt seinem Studium, sprich der bevorstehenden Semesterarbeit, widmen muss, wird er bis Anfang März mit dem Golfspielen etwas kürzer treten. Natürlich absolviert er mehrmals in der Woche ein spezielles Fitnessprogramm und schlägt das eine oder andere Mal Bälle auf der Driving Range in Hochstatt, falls es das Wetter zulässt.  Dazu wird er sich einen neuen Eisensatz anschaffen, der wohlüberlegt in puncto Schwunggewicht, Länge, Schaftbeschaffenheit und so weiter ausgewählt und ausgetestet werden muss.
In die Deutsche Pro Golf Tour wird er erst Ende Mai in Österreich einsteigen, vorher aber wahrscheinlich einige Turniere nochmals auf der Algarve Winter Tour und der Ecco Tour bestreiten.30948_alg-pro-tour3

 

Zeitungsbericht: Erschienen in der Augsburger Allgemeinen

Zum Saison-Abschluss stark gespielt

Von Walter Eichmeier

Das Saison-Finale der europäischen Pro Golf Tour wurde Ende September im Golfresort Castanea bei Lüneburg ausgespielt. Knapp hundert Golfprofis aus fast ganz Europa, die erfolgreich in den über zwanzig Turnieren in Marokko, Ägypten, Österreich, Polen und Deutschland in dieser Saison spielten, erfüllten die Qualifikationsbedingungen zu diesem hochklassigen Abschluss-Event.
Mit dabei Max Eichmeier, der nur neun Turniere auf der Pro Golf Tour absolvierte, da er auch auf der Nordic Golf League mitspielt, die alle ihre Turniere innerhalb Europas bestreitet und deshalb besser in sein knappes Budget passt. Trotz der weniger gespielten Turniere qualifizierte sich der Hochstatter Golfprofi problemlos für das Teilnehmerfeld, was für seine Stabilität und positive spielerische Entwicklung spricht.
Er begann das Turnier mit einer sehr soliden Runde mit einem Schlag unter Par bei schönem Golfwetter und befand sich am Ende des Tages unter den besten dreißig Akteuren. Der obligatorische und gefürchtete Cut nach zwei Spieltagen wurde mit 76 Golfern sehr spielerfreundlich angesetzt, da nur etwa zwanzig vorzeitig aussortiert werden sollten.3223928_castanea
Doch am zweiten Turniertag wurde der Spielplan gehörig durcheinander gewirbelt, denn zäher Nebel in den Morgenstunden brachte eine lange Spielverzögerung mit sich. Fast zwei Stunden später konnte gestartet werden und Max, der eigentlich schon am frühen Vormittag abschlagen sollte, kam erst am späten Nachmittag nach fünfeinhalb Stunden Spielzeit ins Clubhaus zurück.
Das lange Warten wegen des Nebels hatte augenscheinlich den Spielrhythmus des Hochstatter Golfprofis wenig belastet, denn er konnte sein Ergebnis vom Vortag noch toppen und spielte sich mit einer 70 iger Runde unter die besten zwölf Teilnehmer. Neben einem guten langen Spiel mit Driver und Eisen, mit denen man die großen Distanzen auf dem Fairway überwindet, agierte er auch um das Grün mit den Wedges und auf dem Grün mit dem Putter recht erfolgreich.
Auch der Finaltag hatte unter dem Morgennebel zu leiden und es wurde wieder später begonnen als geplant. Da zuerst die schlechter plazierten Spieler nach der Unterbrechung auf den Golfcourse geschickt wurden, hatte Max, der im drittletzten Flight raus musste, wieder eine lange Wartephase vor sich.
Auch diesmal steckte er die Verzögerung locker weg und zauberte seine niedrigste Turnierrunde auf den Platz. Wieder spielte er sehr solide und umsichtig und wartete geduldig auf seine Chancen, die er sich vor allem auf den hinteren neun Löchern herausspielte. Mit vier Schlägen unter Par, also mit nur 68 Schlägen, schob er sich weitere Plätze im Endklassement nach vorn und beendete die Pro Golf Tour Championship 2015 auf einem hervorragenden fünften Rang.

 

Zeitungsbericht: Erschienen in der Augsburger Allgemeinen, Schwäbischen Zeitung, Heidenheimer Zeitung

Ein kurioses Finale

Von Walter Eichmeier398473030_golfpic

Es hat nicht sollen sein, als der junge Hochstatter Golfprofi Max Eichmeier am Finaltag der deutschen Meisterschaften der Profigolfer als Führender auf die entscheidende letzte Runde ging. Mit nur einem Schlag Rückstand belegte er am Ende Platz vier, sein bester Auftritt bei einer deutschen Meisterschaft, aber trotzdem schwingt etwas Enttäuschung mit, wenn man die Umstände kennt.

Erfolg im ProAm

Der erste Spieltag bei diesen Meisterschaften der PGA of Germany im Golfresort ‚Am Alten Fliess‘ nördlich von Köln war für Max die Teilnahme am ProAm, das bei den meisten Profiturnieren abgehalten wird. Von den über 150 teilnehmenden Profigolfern werden etwa zwanzig „Pros“ ausgewählt, die zusammen mit jeweils drei Amateuren eine Mannschaft bilden und um Sieg und Preise kämpfen. Für den Hochstatter und sein Team lief dieses Vorturnier gut, denn am Ende belegten sie den geteilten zweiten Platz.

Doch am nächsten Tag wurde es ernst: Die erste Runde der deutschen Meisterschaften bescherte Max eine frühe Startzeit und mit Christoph Günther und Torben Baumann, zwei ehemalige Challenge Tour Spieler als Flightpartner. Das Wetter zeigte sich an allen drei Turniertagen von seiner windigen Seite, Regen dagegen fiel nur vereinzelt und störte die Akteure nicht sonderlich. Max kam mit dem parkähnlichen Golfkurs gut zurecht und legte eine ausgezeichnete drei unter Par Runde vor, die ihn am Ende des Tages unter den ersten Fünfzehn rangieren ließ.
Am zweiten Spieltag packte der Wind in Sachen Böen noch eins drauf und machte es den Spielern noch schwerer. Doch dem Hochstatter Profigolfer Max Eichmeier gelang trotzdem eine ausgezeichnete Runde mit nur 68 Schlägen und er setzte sich an die Spitze des Leaderboards nach Tag zwei mit insgesamt sieben Schlägen unter Par.

Als Leader ins Finale

Mit einem Schlag Vorsprung startete er das erste Mal in seiner Karriere in einem so hochkarätigen Turnier als Leader des gesamten Teilnehmerfeldes in der Finalrunde im letzten Flight, von vielen Zuschauern begleitet.
Wie gewohnt bereitete er sich eine Stunde vor dem Start mit dem Aufwärmen, Putten und Einschlagen vor. Beim buchstäblich letzten Aufwärmschlag etwa fünf Minuten vor Beginn der Runde stach ihm wahrscheinlich eine Bremse seitlich in den Hals. Kühlung mit kaltem Wasser schaffte Linderung und er konnte dann nur noch wenig gehandicapt auf die Runde gehen.
Die ersten neun Löcher lief nicht viel zusammen und er handelte sich zwei Bogeys ein und rutschte in der Tabelle kräftig nach unten auf Rang acht ab. Wenig später, auf der zweiten Hälfte seiner Runde ereilte ihn beim Abschlag auf dem elften Loch ein weiteres Missgeschick, denn eine Biene stach ihn in den rechten Unterarm, der auch sofort etwas anschwoll. Der herbeigerufene Turnierarzt und weitere Helfer kühlten seinen Arm mit Eiswürfeln und Salbe und er konnte Gott sei Dank weiterspielen. Und nicht nur das – es setzte bei ihm eine ‚Jetzt-erst-recht-Reaktion‘ ein und er kam mit zwei Birdies wieder zurück ins Spiel und rückte an die drei Führenden bis auf einen Schlag heran.
Letztendlich blieb es aber bei diesem einen Schlag, der fehlte und Max wurde am Ende Vierter in einem für ihn wirklich sehr kuriosen Finale.

Finalrunde in Bochum ohne Fortune

Von Walter Eichmeier

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Nach zwei guten Auftaktrunden beim neuen Turnier der ProGolf Serie im Golfclub Bochum lief es in der Finalrunde leider nicht wie gewünscht.
Am ersten Spieltag platzierte sich Max mit einer soliden drei unter Par Runde unter den ersten dreißig der rund 120 gestarteten Golfern. Besser lief es am zweiten Tag als er mit sechs unter Par eine ausgezeichnete 66 ins Clubhaus brachte und den Cut als geteilter dreizehnter locker schaffte.
Doch am Finaltag kam er nicht so richtig in die Gänge und musste sich mit einer Eins über Par zufrieden geben, was im Gesamtklassement den geteilten 22. Platz bedeutete.

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Tolle Finalrunde

Von Walter Eichmeier3498_silkeb-ecco2

Bei extremen Wetterbedingungen am Finaltag auf dem Golfcourse von Silkeborg in Dänemark gelang dem Nördlinger Max Eichmeier eine furiose Aufholjagd, die ihn ganze 45 Plätze nach oben auf dem Leaderboard auf den 22. Rang vorrücken ließ.
Wegen der riesigen Teilnehmerzahl von knapp zweihundert Golfprofis wurde dieses Turnier, das zur Nordic Golf League zählt, auf zwei benachbarten Golfplätzen, auf dem GC Silkeborg und GC Ry in Mitteldänemark ausgetragen.
Am ersten Spieltag musste Max auf dem eigentlich leichteren Course von Ry beginnen, der mehr auf einem offenen Gelände platziert ist. Anfänglich lief es auch recht ordentlich, denn nach der Hälfte lag er mit eins unter Par noch gut im Rennen, doch auf den zweiten Neun handelte er sich etwas unglücklich noch drei Bogeys ein. In der Gesamtwertung rangierte er mit zwei Schlägen über Platzstandard etwa auf dem 65. Rang. Dass der Cut nur noch zu schaffen sei, wenn ihm am zweiten Tag eine Runde um Par gelingt, war Max schnell klar, denn die Ergebnisse der Spieler des Silkeborg Courses scorten fast alle schlechter als die des Ry Courses. Wegen der hohen Spielerzahl war der Cut nicht wie üblich auf 45 Spieler begrenzt, sondern lag bei diesmal bei den besten sechzig Profis und den Schlaggleichen.
Vielversprechend startete der Nördlinger Golfer in die zweite Runde und konnte nach der Hälfte ‚even par‘ notieren, das hieß, er lag genau im Soll. Auch die sogenannten ‚back nine‘ liefen bis zur Siebzehn nach Plan, doch auf dem Schlussloch handelte er sich noch ein Bogey ein. Sollte sein Gesamtergebnis von drei über Par zum Überstehen des Cuts der besten sechzig Spieler reichen? Lange Zeit sah es so aus, als ob Max die lange Reise nach Dänemark umsonst gemacht hätte. Doch dann, kurz vor Ende der zweiten Runde rutschte der Cut noch auf drei und mit mehreren schlaggleichen Mitspielern war Max als geteilter 67. noch fürs Finale qualifiziert.
Der Finaltag wurde auf Course Silkeborg, der in einem Waldgebiet liegt, das mit einigen kleineren Seen durchzogen ist und eine echte Herausforderung auch für die Profis darstellt. Zudem war heftiger Wind angesagt, mit Böen bis zu 60 Kilometer pro Stunde, es herrschten also sehr schwierige Bedingungen. Weil nur ihm und einem Schweden an diesem Tag so eine ausgezeichnete Runde unter diesen widrigen Bedingungen mit eins unter Par, von allen siebzig gestarteten Profis gelang, konnte sich Max um 45 Plätze nach vorn spielen und unter den besten 25 Spielern des gesamten Turniers platzieren.

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Erneute Top-Five Platzierung

Von Walter Eichmeier

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Mit seiner fünften Top-Platzierung in dieser Saison im schleswig-holsteinischen Golfclub Bissenmoor etwa fünfzig Kilometer nördlich von Hamburg ist der Hochstatter Profigolfer Max Eichmeier auf einem guten Weg. Nach einer über siebenstündigen Anreise mit dem Auto machte er sich am späten Nachmittag noch auf die Proberunde und sammelte Eindrücke vom Platz, wie zum Beispiel Geschwindigkeit und Rollverhalten der Grüns, sowie die Höhe des Roughs und die Beschaffenheit und Spielbarkeit der Sandbunker. Nach der Auslosung der Startzeiten für die erste Runde, die ihm eine frühe Startzeit um 8:20 Uhr bescherte, ging es ins Hotel um zu essen und frühzeitig ins Bett zu kommen.
Das Wetter meinte es, abgesehen von starken Windböen, ganz gut mit den Golfern, denn weder brütende Hitze wie in Süddeutschland noch Regen beeinflussten das Spiel der rund hundertzwanzig angetretenen Profis gravierend.
Der Golfer vom GC Hochstatt erwischte einen ausgezeichneten Start und spielte sich mit vier Schlägen unter dem Platzstandard unter die besten zehn Spieler des internationalen Teilnehmerfeldes. Vor allem seine gute Puttleistung am ersten Tag war die Basis für diese hervorragende Runde.
Der zweite Spieltag begann für Max erst kurz nach Mittag bei etwas mehr Wind mit heftigen Böen. Doch auch der Umstand brachte ihn nicht aus dem Konzept, obwohl es nicht ganz so gut wie am Vortag lief. Eine Eins unter Par reichte aber trotzdem sich als ausgezeichneter Fünfter für den Finaltag der besten vierzig Teilnehmer zu qualifizieren.
Im vorletzten Flight ging er dann mit einem weiteren Deutschen und einem Niederländer auf die alles entscheidende Runde. Die Bedingungen waren ähnlich wie am Vortag und seine Marschroute war, auf jeden Fall zu versuchen, die Top-Ten Platzierung zu halten. Dass Wunsch und Wirklichkeit oft nicht so leicht zu realisieren sind, zeigte sich an seinen beiden Mitkontrahenten, die mit sechs Schlägen über Par weit auf dem Leaderboard in der Endabrechnung zurückfielen. Der Hochstatter Max Eichmeier dagegen hielt sein Spiel zusammen und konnte letztendlich mit einer soliden 72 iger Finalrunde seinen Top-Platz halten und ordentlich Ranglistenpunkte einfahren.

 

Einen guten Eindruck hinterlassen

Von Walter Eichmeier
20394fin-7Bei seinem ersten Auftritt der Finnish Open westlich von Helsinki, genauer gesagt im Golfclub Hirsala, hinterließ Max als einziger Deutscher mit seinem sehenswerten geteilten 23. Rang einen guten Eindruck. Ebenfalls einen guten Eindruck hatte er vom finnischen Golf, denn nicht nur der sehr gut gepflegte und schön angelegte Patz, sondern auch der gastgebende Club zeigten sich von ihrer besten Seite. So durften sich die Spieler neben der schon obligatorischen Rundenverpflegung alle drei Spieltage am reichhaltigen Buffet und an der Kaffeebar kostenlos bedienen. Die äußeren Bedingungen zeigten sich dagegen etwas wechselhaft, so regnete es eigentlich an allen drei Tagen mehr oder weniger, aber auch die Sonne zeigte sich bei einer Durchschnittstemperatur um die 20 Grad öfters.
Doch nun zum sportlichen Teil, den Max recht gefällig gestalten konnte. Er begann am ersten Spieltag noch verhalten mit einer zwei über Par, wobei er mit seinem langen Spiel eigentlich zufrieden war, aber den einen oder anderen Birdieputt ausließ. Eben deshalb, weil ihm kein Birdie an diesem Tag gelingen wollte, war seine Vorstellung mit sechzehn Pars und zwei Bogeys eine Basis, auf der man aufbauen konnte.
Der nächste Spieltag sollte die Entscheidung über den Cut bringen, der aller Voraussicht nach höchstens bei vier über Par liegen sollte. Diesen Gedanken im Hinterkopf ging Max sehr konzentriert zu Werke und baute auf solides Spiel, was letztendlich auch aufging. Mit einer Eins über Par schloss er seine zweite Runde ab und schaffte als 34. klar den Cut der 45 besten Spieler der Vorrunde.
Am Finaltag zeigte sich das Wetter von seiner schlechtesten Seite, Max dagegen von seiner besten. Mit einer guten Par-Runde machte er zum Schluss der Finnish Open noch elf Plätze gut und platzierte sich unter den 25 Besten des mit 156 Teilnehmern stark besetzten Turniers.

Weitere Fotos von der Finnish Open unter AKTUELLES20394fin-2

Was war im Juni?  –  Kurze Bilanz

Von Walter Eichmeier

Vier Turniere standen im Monat Juni auf dem Spielplan von Max, zwei davon fanden in Österreich, genauer gesagt im GC Adamstal und GC St. Pölten, eines im baden-württembergischen GC Glashofen-Neusaß und das letzte im GC Green Eagle vor den Toren Hamburgs statt – reduziert man es auf die Touren war es dreimal die deutsche Pro Golf Tour und am Schluss noch die Nordic Golf League, sprich Ecco Tour.
Die Erfolgsbilanz war bis auf St. Pölten recht ordentlich, so steht ein elfter Rang in Adamstal, ein fünfzehnter Platz in Green Eagle und ein 25. Rang in Glashofen-Neusaß zu Buche. In St.Pölten lief es sehr unglücklich für Max, da er mit nur einem Schlag den Cut verpasste.

Ebenfalls recht unglücklich verlief die Spot Vergabe für die 34908783_picture-denBMW Open in München auf der European Tour. Von den sechs Startplätzen, die die deutsche PGA of Germany für dieses Turnier vergibt, schien einer davon für Max schon so gut wie reserviert. Doch die PGA of Germany botete Max in letzter Minute noch auf eine, etwas unschöne und unfaire Art aus, da sie ihm nicht die ihm zustehenden Euros für seine Turniere, die er auf der Nordic Golf League sich erspielt hatte, vollständig zugestanden haben. Mit fadenscheinigen Begründungen rechtfertigten sie ihre Vorgehensweise und hinterließen damit den Eindruck der Küngelei. Damit fiel Max dann hinter seine Mitkonkurrenten Kunzenbacher und Foos zurück und wurde nicht mehr berücksichtigt.

Die nächsten beiden Monate Juli und August sind voll von Turnieren auf der Pro Golf Tour so wie der Nordic Golf League und Ende August findet noch die German Championship der Profis statt.

Fast auf dem Stockerl

Zeitungsbericht: Erschienen in der Augsburger Allgemeinen vom 06. Juni 2015

Von Walter Eichmeier

Mit dem vierten Rang bei der Haugschlag Open im Norden Österreichs 34897_pic haugschlagnahe der tschechischen Grenze verpasste Max Eichmeier nur um einen Schlag den Sprung aufs Treppchen oder wie die Österreicher sagen aufs Stockerl. In seinem diesjährigen Debut auf der deutschen Pro Golf Tour, die nach zehn Turnieren auf dem afrikanischen Kontinent nach Mitteleuropa zurückgekehrt ist, konnte Max sich mit einer überzeugenden Leistung in die Top-Fife spielen.
Er begann das gut besetzte Turnier im Golfresort Haugschlag, das wiederum mit hervorragenden Grüns glänzen konnte, mit einer soliden zwei unter Par-Runde, bei der er keine gravierenden Fehler in seinem Spiel hatte, wenn man davon absieht, dass er den einen oder anderen Birdie-Putt nicht nutzen konnte. Mit diesem Ergebnis lag er unter den besten zwanzig Spielern und konnte zuversichtlich den nächsten Spieltag angehen und auf den Cut der vierzig besten Spieler hoffen.
54876_golfpicDas Wetter zeigte sich noch nicht von seiner gewünscht guten Seite, denn Temperaturen um die zehn Grad und wenig Sonne sowie teilweise böiger Wind machten das Spiel nicht einfach. So wie das Wetter sich dann stetig besserte, brachte der Hochstatter Max Eichmeier immer mehr Qualität in sein Spiel und steigerte sich von Tag zu Tag. Am zweiten Turniertag gelang ihm eine 68, was vier Schläge unter Par sind und ihn im Gesamtklassement auf den achten Rang vorrücken ließ. Zu seinen soliden langen Spiel von den Abschlägen kamen gelungene Aktionen rund ums Grün und eine bessere Putt-Ausbeute.
Am Finaltag zeigte sich das Wetter endlich von seiner Schokoladenseite und der junge Max Eichmeier packte golferisch noch eins drauf. Mit einer Klasse-Runde, einer 66 mit sechs Schlägen unter dem Platz-Standard beendete er das Turnier auf dem vierten Rang.
Mit den guten Ergebnissen auf der Nordic Golf League Anfang des Jahres und dem jetzigen Erfolg in Haugschlag rangiert Max derzeit auf dem 14. Rang der German Order of Merit und macht sich berechtigte Hoffnungen auf eine Wildcard der PGA of Germany zu einem European Tour oder Challenge Tour Event in München oder Bad Griesbach.

Etwas für harte, der Dänemark-Swing!

Von Walter Eichmeier340598_lyngbyg

Es lief nicht so richtig im Land der Wikinger, auf der nordischen Ecco Tour, für Max. Zum einen war das Wetter typisch nordisch: Es blies fast die ganze Zeit ein böiger Wind, der sich gerade an den Turniertagen zu Sturmböen mit über fünfzig Kilometer pro Stunde entwickelte. Zudem war es im Durchschnitt mit etwa zehn Grad auch unangenehm kalt und der zeitweilige Regen setzte dem ganzen noch die Krone auf.
Nicht, dass es die ganze Zeit geregnet hätte, aber bei Max‘ vorletzter Runde wurde sein Golfspiel doch arg vom Regen behindert, was sicherlich die 76 iger Runde mit beeinflusste. Die Nachmittags-Rundler dagegen hatten bei mehr oder weniger Sonnenschein das deutlich bessere Los gezogen. Aber so ist halt Golf und Max wird sicherlich auch wieder von gutem Wetter profitieren.
Nun zu den beiden Turnieren: Auf der Insel Römö hatte er einen noch akzeptablen Auftakt, wobei er sich mit dem Tripple-Bogey an der Vierzehn natürlich das ganze Turnier vermasselt hatte. Es war nicht leicht auf dem ungeschützten Linkskurs, der übrigens gut in Schuss war und ordentliche Grüns hatte, zu spielen, denn es blies alle Tage ein sehr heftiger, kalter und unangenehmer Wind vom Meer herein. Leider hatte Max auch am zweiten Tag Fortuna in seinen Aktionen nicht auf seiner Seite und so verpasste er unglücklich mit nur einem Schlag den Cut in dem mit 156 Startern hervorragend besetzten Turnier,
Weiter in den kalten Norden hinauf ging es dann nach Aarhus, genauer gesagt in den Golfclub Lyngbygaard, der relativ neu ist und schon jetzt zu den Top-Plätzen Dänemarks zählt. Die Dänen lassen sich sehr viel in Sachen Entertainment im Golf einfallen und scheuen keinen Aufwand. Die drei ProAms waren ein richtiges Event, die an zwei Tagen abgehalten wurden, mit Charity, Musik auf dem Platz und einer tollen Bewirtung der Golfgäste – durchaus nachahmenswert!
Der Run auf dieses Turnier von Seiten der Profigolfer war enorm, so dass über 30 Golfer auf die Warteliste gesetzt wurden. Das Turner mit wieder 156 Startern begann für Max recht gut, denn mit einer prima Eins unter Par-Runde lag er nach Tag eins auf dem geteilten 14. Rang. Der zweite Tag war wie oben schon erwähnt eine Wind-und-Regenschlacht, die um 7:30 Uhr am Morgen bei 5 Grad über Null begann. Letztendlich reichte ein Gesamtergebnis von drei über Par dann noch zum Cut. Der Finaltag mit einer guten Par-Runde brachte Max dann leider auch nicht so richtig weit nach vorne und er schloss das Turnier auf dem geteilten 40. Rang ab. Fazit ist, dass die Nordic Golf League auf einem sehr hohen Niveau spielt und es deshalb auch nicht verwunderlich ist, dass sich so viele Dänen und Schweden in den beiden höchsten europäischen Golftouren (Challenge und European Tour) tummeln.

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Einmal hop, einmal top


Zeitungsbericht: Erschienen in der Augsburger Allgemeinen vom 21. März 2015 (LINK)

3874394_ecco-catalunyaVon Walter Eichmeier

Nach der Winterserie der Nordea Tour veranstaltete auch ihr dänisches Pendant, die Ecco Tour, im Catalunya Resort, zirka eine Autostunde nördlich von Barcelona ihre beiden Winterturniere. Das PGA Catalunya Resort ist ständiger Austragungsort der European-Tour und damit eine der renommiertesten Golfanlagen in Europa. 
Zwei top gepflegte Golfplätze mit schwierigem Design und allen erdenklichen Übungsmöglichkeiten boten den rund 140 Profis aus ganz Europa ideale Bedingungen. An den ersten fünf Tagen spielte auch das Wetter mit, denn Sonnenschein, kaum Wind und Temperaturen knapp unter zwanzig Grad sind ideales Golf-Wetter.
 Das erste Turnier, die Mediter Masters, wurde mit zwei Runden auf dem Tour Course und mit einer Runde auf dem Stadium Course ausgetragen. Der Hochstatter Golfprofi Max Eichmeier erwischte einen durchwachsenen Start und handelte sich auf den ersten neun Löchern mit vier über Par eine schwere Hypothek ein, die er auf den zweiten Neun trotz guten Spiels nur um einen Schlag verringern konnte. So lag er nach dem ersten Tag als 72. genau in der Mitte des Teilnehmerfeldes und wusste, dass es in der nächsten Runde sehr schwer werden würde, den Cut der 45 besten Spieler noch zu erreichen. Es gelang ihm auch eine sehenswerte Eins-über-Par-Runde auf dem schwierigeren Stadium Course und er verbesserte sich auch etwa zwanzig Plätze nach vorn, doch den ersehnten Cut verpasste er knapp.
 Ein Tag mehr Training und gemeinsames Analysieren seines Golfspiels mit seinem Vater und Trainer sollte dem jungen Hochstatter noch gut tun, wie sich dann beim zweiten Turnier, der Catalunya Championship, herausstellen sollte. Er begann wieder auf dem Stadium Course und spielte sehr ausgeglichen und solide, verschenkte keine Schläge und holte sich eine Par-Runde, die aber ob des mittlerweile schlechten Wetters mit Wind, Temperaturen um zehn Grad und etwas Regen deutlich mehr wert war. Das bewies auch der Gesamtzwischenstand nach Runde eins, der Max auf dem 27. Rang führte. 
Am zweiten Tag zog dann das Wetter noch unangenehmere Register, denn heftige Regenfälle setzten dem Platz zu und die Spielleitung setzte das Turnier für ganze vier Stunden aus. Alle Akteure waren sichtlich genervt, als es dann am frühen Nachmittag endlich losging. Max startete als letzter Flight kurz nach vierzehn Uhr und sollte mit etwas Glück kurz vor Dunkelheit wieder reinkommen. Und was er kurz nach neunzehn Uhr mit zurückbrachte, konnte sich wahrlich sehen lassen, denn mit drei unter Par spielte er eines der besten Ergebnisse an diesem stressigen Spieltag. So schob er sich bis auf den siebten Rang in der Gesamtwertung nach vorne und startete am Finaltag mit guten Aussichten auf ein weiteres Top-Resultat.
 Aber es sollte eine zähe Angelegenheit am nächsten Spieltag werden, obwohl sich Max mühte und geduldig blieb. Letztendlich musste er sich mit drei über Par zufrieden geben und er befürchtete, dass er weit nach hinten durchgereicht werden würde. Aber auch seinen Mitkonkurrenten erging es meistens nicht viel besser und so konnte sich der Hochstatter Golfprofi als Gesamtzehnter über seine zweite Top-Ten-Platzierung in dieser noch jungen Golfsaison 2015 am Ende doch noch freuen.

Auf der Nordea Tour erfolgreich

Zeitungsbericht: Erschienen in der Augsburger Allgemeinen vom 5.März 2015 (LINK)

Von Walter Eichmeier87689-nordea

Die schwedische Nordea Tour, ein Teil der Nordic Golf League, startete Ende Februar im spanischen Tarragona ihre Winter Serie der neuen Golfsaison 2015 mit zwei hochkarätigen Turnieren. Austragungsorte waren die beiden Championship-Plätze Lakes und Hills des überdimensionierten und sehr gut ausgestatteten Lumine Golfresorts etwa hundert Kilometer südlich von Barcelona. Genau 144 Golfprofis, vorwiegend aus den skandinavischen Ländern Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland dazu einige wenige Spieler aus Italien, Irland, Estland, Spanien und Deutschland komplettierten das internationale Teilnehmerfeld. Der Rieser Golfprofi Max Eichmeier war im vorigen Jahr auf der Nordic Golf League schon erfolgreich und zog diese Turnierserie einem Start in Marokko im Rahmen der deutschen Pro Golf Tour auch aus Kostengründen vor.
Die Spielbedingungen, sprich das meist gute Wetter und die gepflegten Golfplätze, ließen den Nördlinger hoffnungsvoll ans Werk gehen, auch weil er schon in den Proberunden mit beiden Plätzen gut zurecht kam. So gelangen ihm zum Auftakt im ersten Turnier zwei ordentliche Runden mit eins über par und eins unter par. Damit hatte er natürlich den Cut unter die 45 besten Spieler geschafft und sich für die Finalrunde als 15. des Klassements qualifiziert. Am Finaltag pfiff ein starker Wind über die Anlage und das Spiel musste für fast zwei Stunden unterbrochen werden. Nach der Wiederaufnahme trotz noch immer heftiger Windböen rutschten die Scores der Spieler nach oben. Max konnte mit sicherem und taktisch klugem Spiel seinen Score noch zusammenhalten und schob sich auf den zehnten Platz in der Endabrechnung vor. Nach zwei Tagen Spielpause, von den Spielern überwiegend zum Training und Feilen an ihrem Spiel intensiv genutzt, begann das zweite Turnier.
390434097-nordeaMax zeigte sich wieder von seiner guten Seite und legte eine Eins unter Par vor, die später wichtig werden sollte. Der nächste Tag hatte leider einige unangenehme Überraschungen für ihn parat: Am Morgen blies der Wind wieder so stark, dass der Start um zwei Stunden ausgesetzt wurde. Kurz nach Mittag gaben die Verantwortlichen den Platz dann frei, obwohl die Bedingungen nicht wirklich besser waren. Max kam diesmal bös unter die Räder, denn nach nur zwei Löchern lag er drei über par und ein kleines Desaster bahnte sich an. Doch nach einer weiteren Sturmpause von über drei Stunden hatte er sich wieder gefangen und zog sich mit drei toll herausgespielten Birdies aus dem Form-Loch heraus. Da es aber bereits sehr spät war, wurde das Spiel ausgesetzt und sollte am nächsten Tag frühmorgens fortgesetzt werden. Bis dahin, nach zwölf Bahnen, lag Max unter den Top-Ten, doch der Morgen verlief nicht nach Wunsch, denn er handelte sich auf der 15. Bahn ein Tripplebogey ein, da sein Ball nach einem schwierigen Bunkerschlag mit letzter Umdrehung ins Wasser kullerte. Der Cut lag nun bei drei über par und Max war dank seines Vorergeb-nisses sicher fürs Finale als 27. qualifiziert.
Am gleichen Tag, zwei Stunden später, mussten dann die besten 45 Spieler die alles entscheidende Finalrunde bestreiten. Bei Max lief es anfangs gut, lag er nach 16. Löcher mit eins unter par als Gesamt-Elfter fast wieder unter den Top-Ten. Doch auf den letzten beiden Löchern agierte er unglücklich und er handelte sich zwei unnötige Bogeys ein und rutschte in der Endabrechnung noch auf Rang 21 zurück.
Mit diesen beiden guten Ergebnissen dürfte der junge Nördlinger seinen 19. Rang in der deutschen Order of Merit (Rangliste) weiterhin gefestigt und damit seine Chancen auf einen Start in den beiden höchsten Touren wie Challenge und European Tour erhöht haben.

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Algarve Pro Golf Tour / Jamega Tour

Zäher Saisonstart

Von Walter Eichmeier

Nach über einem Monat Zwangspause im kalten Deutschland konnte Max nicht an sein erfolgreiches Abschneiden in der Algarve Tour im November letzten Jahres anknüpfen. Fehlende Spielpraxis und ein verspannter Rücken
waren mit Sicherheit mit daran schuld, dass er in den drei Turnieren nur im vorderen Mittelfeld landete.39857_jamporsalg
Dieser dritte Algarve Swing war mit einigen Spielern aus der Challenge und European Tour sehr gut besetzt und Max wurde gleich im ersten Turnier im Salgados Resort mit Ricardo Santos und Scott Drummond, zwei Gewinnern auf der European Tour, an die Tees geschickt. Er konnte locker mit ihnen mithalten, denn Scott spielte zwei Schläge besser und Ricardo zwei Schläge schlechter als Max. Was natürlich für Max eine lehrreiche Erfahrung war, da er sehen konnte, dass beide auch nur mit Wasser kochen. Aber trotzdem lief es während der drei Turniere für den Hochstatter Golfprofi nicht so richtig, denn gerade bei den langen Schlägen war er durch die Rückenverspannung gehandicapt, was zur Folge hatte, dass er den einen oder anderen Abschlag verzog.
Insgesamt gesehen verpatzte er keine Runde so richtig und kam viermal mit einer Eins über Par ins Clubhaus zurück, was aber bei dem starken Teilnehmerfeld natürlich nicht zu einer guten Platzierung reichte.

An der Algarve weiter top


Von Walter Eichmeier

Zeitungsbericht: Erschienen in der Augsburger Allgemeinen vom 11. Dezember (LINK)

889898_algporAuch in Swing zwei der Algarve/Jamega Winter Tour, die die englische Jamega Tour in Zusammenarbeit mit dem portugiesischen Golfverband ausrichtet, bleibt der junge Hochstatter Golfprofi Max Eichmeier in der Erfolgsspur. Wie bei der ersten Dreier-Serie im Süden Portugals steigerte sich Max Eichmeier auch im zweiten Swing von Turnier zu Turnier. Er begann verhalten mit einem undankbaren 19. Rang in einem total verregneten Turnier, in dem er zu keinem Zeitpunkt sein bestes Golf abrufen konnte.
Wie ausgewechselt präsentierte sich der Hochstatter dann im zweiten Turnier, denn mit einer tollen 67 rangierte er nach der ersten Runde auf Platz zwei hinter dem Portugiesen Gaspar. Beide Führenden mussten im zweiten Durchgang Federn lassen. So fiel der Portugiese weit zurück und konnte sich nicht einmal mehr unter den Top-Ten platzieren. Max dagegen erkämpfte sich trotz Puttschwäche noch eine Eins über Par und hatte letztendlich mit dem siebten Rang ein noch ansprechendes Endergebnis eingefahren.
 Wie beim ersten Swing schloss der Professional vom Golfclub Hochstatt diese Dreierserie mit einer weiteren Vizemeisterschaft im Abschlussturnier im Boavista Golfclub westlich von Lagos bravourös ab. An beiden Turniertagen glänzte der „talented German youngster“, wie der Berichterstatter der englischen Jamegatour in seinem Report Max bezeichnete, mit zwei hervorragenden 60iger Runden.
 Nach dem ersten Tag lag Max gemeinsam mit drei weiteren Spielern auf Rang fünf nach einer sehenswerten 68. In der Finalrunde drehte er auf und zeigte fast fehlerloses Golf und hätte mit einem „heißen“ Putter fast noch den führenden James Maw aus England, dem die beste Runde aller drei Turniere mit einer sagenhaften Neun unter Par gelang, abgefangen. Max spielte sich mit seiner ausgezeichneten 66 auf den alleinigen zweiten Platz und konnte seine zweite Vizemeisterschaft feiern. Insgesamt schloss der Hochstatter Golfprofi beide Turnierserien als hervorragender Dritter der Gesamtwertung ab.

Zwei Top-Ergebnisse an der Algarve

Von Beate Eichmeier

Zeitungsbericht: Erschienen in der Augsburger Allgemeinen vom 19.November 2014 (LINK)

2039457_jamporNach einem verhaltenen Auftakt beim ersten Zwei-Tages-Turnier auf dem Alamos-Course im Golfresort Morgado unweit von Portimao, bei dem Max nur mit einem mäßigen 25. Rang aufwarten konnte, zeigte sich der junge Golfprofi aus Nördlingen in den folgenden beiden Turnieren der Algarve/Jamega Pro Golf Winter Tour von seiner besten Seite. In beiden Turnieren spielte er um den Sieg mit und holte sich mit einem vierten und zweiten Rang zwei weitere Top-Ergebnisse in dieser Saison.
Unglücklich agierte er auf dem Alamos Course vor allem in der ersten Runde, als er sich nach einem gering verzogenem Abschlag unter einem Baum in denkbar ungünstiger Lage befand und bei seinem Rettungsversuch auch noch ins Wasserhindernis schoss. Ein daraus resultierendes Doppelbogey und insgesamt eine 75iger Runde ließen ihn ins hintere Drittel des qualitativ hoch besetzten Teilnehmerfeldes abrutschen.
30498_jamporBei dieser Algarve Winter Tour stehen jeweils nur fünfzig Startplätze zur Verfügung und die werden vor allem von Spielern aus Großbritannien und Portugal eingenommen.
Am zweiten Spieltag lief es dann deutlich besser und er konnte sich mit einer Eins unter par einigermaßen rehabilitieren.
Ganz anders lief es im zweiten Turnier auf dem kürzeren aber sehr engen Golfcourse bei dem kleinen Ort Espiche nördlich von Lagos. Hier war genaues Spiel angesagt, ansonsten machte man schnell mit der Macchia, dem typischen mediterranen Gestrüpp, Bekanntschaft und das hieß meistens Ballverlust.
Max bevorzugte vor allem seine langen Eisen beim Abschlag und ließ den Driver meist im Bag stecken. Das zahlte sich aus, denn er hielt seinen Ball im Spiel und lag mit einer Par-Runde als Fünfter nach dem ersten Tag in aussichtsreicher Position. Die zweite Runde spielte sich wegen des schlechten Wetters mit viel Wind und zahlreichen Schauern deutlich schwerer und Max verbesserte seinen Platz mit einer guten Eins über Par noch auf Rang vier im Gesamtklassement.
Zur Hochform lief der junge Rieser Golfer dann im Abschlussturnier auf dem direkt am Strand liegenden Golfcourse Palmares, westlich von Portimao auf. Nach einer zwei unter Par am ersten Spieltag gab er in der Finalrunde richtig Gas und holte sich mit einer sehenswerten 67 und fünf Schlägen unter dem Platzstandard den ausgezeichneten zweiten Platz nur einen Schlag hinter dem Gewinner aus England.

 

Winterturniere und kurzer Ausblick auf 2015234097_eco-himmmla

Die letzten meiner Turniere am Ende dieser Saison liefen nicht so wie ich es gerne gehabt hätte. In Dänemark beim Tourfinale in Himmerland habe ich wohl ganz ordentlich gespielt, aber es reichte nicht um zwei Schläge. Auf der ersten Runde, auf dem European Tour Course, habe ich mit drei über par meine Chancen in dem hochklassigen Teilnehmerfeld verpasst.
Eine Wildcard für das Turnier in Südfrankreich für die Alps Tour habe ich leider nicht mehr erhalten. So konzentriere ich mich nun auf die Algarve-Jamega Tour im November in Portugal, wo ich sechs Zwei-Tages-Turniere bestreiten werde.
Auf jeden Fall versuche ich in der neuen Saison 2015 in den ersten Monaten einige Turniere auf der ProGolfTour und Nordic Golf League zu spielen um meine derzeitige Ranglistenposition von Platz achtzehn in der German Order of Merit weiter zu verbessern.

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Turnierplanung für den Rest der Saison 2014

Das letzte Turnier der ProGolfTour in Polens Hauptstadt Warschau habe ich aus meinem Turnierkalender gestrichen, weil ich mich zurzeit auf meine Prüfungen für mein Studium vorbereiten muss. Deswegen bin ich diese und die nächste Woche nur wenig auf dem Golfplatz beim Trainieren anzutreffen.
Dafür werde ich aber, wenn ich die Startberechtigung für das Finale des Race to Himmerland Anfang Oktober auf der Ecco Tour erhalte, im Norden Dänemarks bei Aalborg an den Start gehen. Zudem hoffe ich noch auf eine Wildcard der Alps Tour für ein Turnier im Süden Frankreichs im Anschluss daran.
Weitere Turniere für dieses Jahr stehen mit der Algarve/Jamega Tour in Portugal im November noch auf meiner Saisonplanung 2014.

Neuer Putter

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Eine neue Puttermarke mit Namen Caledonia macht derzeit auf dem Puttermarkt und der ProGolfTour auf sich aufmerksam. Auch ich habe Gefallen an diesem neuen System gefunden und einen Mallet Putter mit Centershaft für mich individuell fitten lassen. Das Aushängeschild der Caledonia Putter ist der ehemalige Britsh Open Gewinner und Rydercup-Spieler Paul Lawrie. Die nächsten Tage werde ich meine neue „Waffe“ auf den Greens bekommen und dann verstärkt mein Putt-Training aufnehmen. Ich hoffe, dass ich mit meinem neuen Caledonia Putter in den verbleibenden Turniern meine eher etwas durchwachsene Puttstatistik auf Vordermann bringen kann.

 

Im Aufwind2398476_pic_dfk

Von Walter Eichmeier

Guter achter Platz bei der HDI-German Championship

Letztendlich ist der achte Rang bei der PGA-Championship in Gleidingen als ein Erfolg anzusehen, obwohl Max am Finaltag als vierter im vorletzten Flight auf die Finalrunde ging und alle Chancen hatte sich aufs Treppchen zu spielen. 
Doch nur eine Par-Runde ohne das nötige Fortune warf ihn auf den achten Rang zurück. An den Vortagen zeigte er vor allem auf der ersten und zweiten Runde wirklich gutes Golf und erspielte sich mit einer 69 und 67 eine sehr gute Ausgangsposition fürs Finale. Die deutschen Profi-Meisterschaften 2014 waren von vielen Regenunterbrechungen gekennzeichnet und deshalb wurden sie auch auf drei Runden verkürzt, denn zeitweise standen mehrere Teile des Platzes unter Wasser.

Max Eichmeier Ranglistensieger der DGL 2014

Das Landesligateam des GC Hochstatt hatte den besten Einzelspieler der gesamten Deutschen Golf Liga der vergangenen Saison in ihren Reihen. Bei jedem Spieler aller Wettkampfklassen von der ersten Bundesliga bis zur Landesliga wurden mindestens drei Ergebnisse mit in die Wertung einbezogen.
 Der für den GC Hochstatt spielende Max Eichmeier brachte seinen phantasischen Platzrekord in Klingenburg mit 9 Schlägen unter Par (64 Schläge bei Platzstandard 73), dazu eine ausgezeichnete 67iger Runde auf Hochstatt und eine solide 73 im schwer zu spielenden Wittelsbacher Golfclub in Neuburg in die Anrechnung.
 Damit gewinnt er die diesjährige Rangliste von ungefähr 2600 Golfern, gespickt mit vielen Top-Amateuren und Professionals, die alle in diesem Jahr an der Deutschen Golf Liga teilgenommen hatten.

LINK zum Artikel der Deutschen Golf Liga

In Augsburg Cut geschafft, aber nur Rang 37

Eine weitere Regenschlacht absolvierten die Golfprofis der deutschen ProGolfTour im Augsburger Golfclub in Burgwalden. Max kam mit den schwierigen Bedingungen nicht so gut zurecht, denn vor allem am Finaltag wurde bei Dauerregen gespielt, wo er seine schlechteste Runde des Turniers mit vier über Par notieren musste. Insgesamt gesehen ist der 37. Platz im Gesamtklassement noch in Ordnung, da er in dem mit über 150 Teilnehmern großen Feld den Cut schaffte und sich somit in den so wichtigen Punkterängen platzierte.



In der deutschen Order of Merit der Profis nach vorn gerückt

Einen gewaltigen Sprung nach vorne unter die Top-Zwanzig in der Order of Merit aller deutschen Golfprofis machte der Hochstatter Max Eichmeier nach seinen überzeugenden Auftritten in der Nordic Golf League, der ProGolfTour und der PGA German Championship. 
Vom dreißigsten Platz auf Rang 17 vor spielte sich Max mit seiner bisher besten Saison in der noch jungen Golferkarriere.
 Diese Platzierung ist für sein Weiterkommen auf die großen Touren wie European oder Challenge Tour ganz wichtig, denn je weiter man vorne rangiert, desto eher erhält man eine Wildcard von der PGA of Germany für so ein großes Turnier.

Dieser Artikel ist erschienen in der Augsburger Allgemeinen am 19. August 2014 (LINK zur Augsburger Allgemeinen)

Siebter Platz auf der ProGolfTour

Von Walter Eichmeier

Nach seinem zweiten Platz auf der skandinavischen Ecco Tour und dem Platzrekord mit neun unter Par im Rahmen der Deutschen Golfliga in Klingenburg bleibt Max Eichmeier in der Erfolgsspur. Bei den Praforst Open nahe Fulda erspielte sich der Nördlinger eine weitere hervorragende Platzierung in der dritthöchsten Profigolfer-Tour in Europa. Mit acht unter Par an drei Turniertagen lag er nur wenige Schläge hinter dem Sieger und platzierte sich auf dem ausgezeichneten siebten Rang im Endklassement.
Rund 160 Teilnehmer aus fast der ganzen Welt kämpften an den beiden ersten Turniertagen um den Cut, der diesmal sogar bei zwei unter Par lag. Schon daran ist abzulesen auf welch hohem Niveau diese Profiliga spielt.Foto-MaxEichmeier-Juli14
Max startete nach einer mehrstündigen Gewitterunterbrechung erst gegen 19 Uhr am Freitagabend in die erste Runde und konnte nur noch zehn Löcher absolvieren, da gegen halb zehn Uhr abends die Dunkelheit das Spiel stoppte. Mit vier unter Par lag er ausgezeichnet und musste seine abgebrochene Runde am Samstagmorgen um sieben Uhr fortsetzen. Bereits um sechs Uhr stand er auf der Driving-Range und drosch seine Bälle in den nebelverhangenen Himmel.
Es kam wie’s kommen musste, denn es gab wieder eine zweistündige Aussetzung des Turniers wegen des dichten Nebels. Dazu erklärte noch die Spielleitung, dass Max und seine Mitspieler der Vormittagsgruppe nach einer nur halbstündigen Pause ihre zweite Runde antreten müssten, damit man auch den zweiten Durchgang der Nachmittagsgruppe und den Cut noch an diesem Tag über die Bühne bringt. Der Jungprofi aus dem Ries ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und konnte in seiner ersten Runde eine famose 68 auf der Scorekarte notieren, was ihm eine optimale Ausgangsposition einbrachte. Nach einem rasch verspeisten Müsli und einer Banane machte er sich dann wieder auf die nächste Runde. Mit stoischer Ruhe und neuer Konzentration spulte er wieder sein solides Spiel herunter und holte sich mit einer zwei unter Par ein weiteres gutes Ergebnis. Damit schaffte er mühelos die Qualifikation für das Finale als geteilter Zwölfter mit sechs unter Par.
Auch der Finaltag hatte seine Wetterkapriolen, denn die übrig gebliebenen besten vierzig Profis mussten bei teilweise strömendem Regen um Punkte und Preisgeld kämpfen. Viele gute Ergebnisse blieben nicht nur aus diesem Grunde Mangelware und deshalb konnte Max mit einer weiteren ausgezeichneten zwei unter Par-Runde über fünf Plätze im Gesamtklassement gutmachen und sich mit dem siebten Platz erneut ein Top-Ten-Ergebnis erspielen.

Dieser Artikel ist erschienen in der Augsburger Allgemeinen am 17. Juli 2014 (LINK zur Augsburger Allgemeinen)

 

Platzrekord in GC Schloss Klingenburg

Von Walter Eichmeier

Schon am nächsten Tag, dem Sonntag (29. Juni 2014), nach einer über zehnstündigen Heimfahrt nach Bayern und nur fünf Stunden Schlaf spielte Max beim Ligaspiel seines Heimatclubs in der Deutschen Golf Liga im Golfclub Schloss Klingenburg eine Traumrunde mit neun Birdies und neun Pars. Das bedeutete einen neuen phantastischen Platzrekord mit nur 64 Schlägen auf dem Par-73-Golfcourse von den weißen Abschlägen. Den alten Platzrekord in Klingenburg hielt bisher der Challenge-Tour-Spieler Bernd Ritthammer mit einer 67 und das nur von den gelben Tees.

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Knapp am ersten Profititel vorbei

Von Beate Eichmeier348756_ecco

Da die Pro Golf Tour nach dem letzten Turnier im GC Glashofen, unweit von Tauberbischofsheim, bei dem der Rieser Golfprofi Max Eichmeier ein weiteres Top 20 Resultat abgeliefert hatte, eine dreiwöchige Spielpause einlegte, wollte Max weiter im Turniergeschehen bleiben. Die Ecco Tour oder auch Nordic Golf League, das Pendant der Pro Golf Tour in Dänemark und Skandinavien, bot ihm eine Wildcard für die Ejner Hessel Championship by Mercedes Benz am vergangenen Wochenende in Kopenhagen an.

Nach einer langen Anfahrt mit dem Auto erwartete den Rieser ein sehr gepflegter Meisterschaftscourse, vom bekannten amerikanischen Golfplatzarchitekten Robert Trent Jones jr. designt. Nach der obligatorischen Proberunde am Mittwoch sollte das Turnier für Max am nächsten Tag kurz nach Mittag beginnen. Doch eine über dreistündige Gewitterunterbrechung wirbelte dann den Spielplan der ersten Runde gehörig durcheinander.

So startete der Nördlinger erst gegen sechzehn Uhr mit einem Dänen und Schweden im Flight. Dass er die gut fünfstündige Runde an diesem Tag noch zu Ende spielen konnte, dafür sorgte der nordische Sommer, denn bis etwa elf Uhr nachts war es taghell. Max begann denkbar schlecht mit einem Doppelbogey auf seinem ersten Loch, kämpfte sich aber schnell wieder ins Spiel und schloss mit einer sehr soliden 72, also in Par. So weit so gut, wäre nicht seine Startzeit für die zweite Runde um 7:40 Uhr gewesen, denn die Unterkunft lag etwa eine dreiviertel Stunde Fahrzeit vom Golfplatz entfernt. So hieß es am Freitag um fünf Uhr raus aus den Federn, denn um 6:30 Uhr musste er zum Einspielen bereits wieder auf der Driving Range stehen und Bälle schlagen.

34985_eccoAm zweiten Tag, dem Tag des Cuts, sollte noch so ein Ergebnis her, denn der Turnierschnitt wurde auf etwa drei Schläge über Par erwartet. Doch Max ließ nichts anbrennen und spielte auf den ersten neun Löchern drei unter Par, fing sich dann aber noch zwei Bogeys Mitte der zweiten Hälfte ein, schloss aber mit einem Birdie auf der Achtzehn die Runde bravourös mit zwei Schlägen unter Par ab. Am Ende des Tages lag er auf einem ausgezeichneten siebten Rang und hatte sich damit souverän unter die 45 besten Akteure des 140 Mann starken Teilnehmerfeldes gespielt, die am Finaltag um das Preisgeld kämpfen.

Der Führende nach zwei Runden, ein Däne, hatte sich mit sieben unter Par deutlich abgesetzt. Max startete im drittletzten Flight und lieferte seine beste Leistung des ganzen Turniers ab. Nach der Hälfte lag er vier Schläge unter Platzstandard und hatte zum Führenden fast aufgeschlossen. Mit insgesamt sechs Schlägen unter Par rangierte er auf dem zweiten Platz nur zwei Schläge hinter dem Führenden. Auf den zweiten neun Löchern spitzte sich der Kampf um den Turniersieg auf den letzten drei Spielbahnen dann noch zu. Max war nach zwei Bogeys noch durch ein Eagle und ein Birdie am letzten Loch bis auf einen Schlag an den Dänen herangekommen.

Doch der dänische Lokalmatador, der im letzten Flight spielte, konnte nochmals kontern und gewann dann mit zwei Schlägen Vorsprung verdient das Turnier vor Max, der an diesem Schlusstag mit einer 66iger Runde glänzen konnte.

Dieser Artikel ist erschienen in der Augsburger Allgemeinen am 02. Juli 2014 (LINK zur Augsburger Allgemeinen)

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